‚Was wir fühlen‘

Diese Lücke schließen, den Teil unserer Gesellschaft finden, und den Zugang zur Erfahrung der Prävention ermöglichen, … die Menschen begleiten, die mit einem Bein in einer psychischen Störung stehen, und Suchmaschinen und Künstliche Intelligenz befragen, und hören, – so hatte man es auch schon direkt an mich gerichtet – „Manche fallen durch das Raster“.
Ein auf äußere Einflüsse, psychisch reagierender Mensch, der leidet, und manchmal gar nicht weiß, warum, … das Gesundheitssystem hunderttausende Euro im Laufe seines oder ihres Lebens kostet, und muss dann womöglich noch mehr oder zumindest andere Symptome beziehungsweise Nebenwirkungen ertragen …. diese ganze Elend zulassen oder durch das Raster fallen lassen, kann es ja nicht sein. Und das, was dann in Psychiatrien teilweise passiert, noch viel weniger; wenngleich die Unterschiede von Bezirk zu Bezirk oder von Klinik zu Klinik stark variieren – ohne jetzt in, im Grunde äußerst notwendige Psychiatrie-Kritik abzudriften.
Ich schätze die Veränderung des Gesundheitssystems in dem Punkt, dass Präventivmaßnahmen beispielsweise bezuschusst und damit gefördert werden. Doch dieser Wandel bezieht sich zum Großteil auf die Physiologie. In vielen Fällen, eben vor allem in psychischen Angelegenheiten, werden meist nur nachträglich die Schäden behandelt.
„Die Psyche“ hat keine Lobby. Wir, die Erfahrenen hängen an der Solidarität eben der Beitrags- und Steuerzahler. Die Branche, also Psychologie und Psychiatrie, ambulant, wie stationär, ist massiv überlastet.
Doch hier ist ein Weg, um das Raster zumindest engmaschiger zu gestalten, und das System mittel- und langfristig zu entlasten. Und darum ersuche ich um Ihre Unterstützung.
Thomas Krieber
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